Quecksilberdampflampe


Quecksilberdampflampe
Queck|sil|ber|dạmpf|lam|pe 〈f. 19Gasentladungslampe zur Erzeugung ultravioletten Lichts, bei der zw. zwei Elektroden eine elektrische Entladung im Quecksilberdampf stattfindet

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Quẹck|sil|ber|dampf|lam|pe: Bez. für Gasentladungslampen mit Quecksilberfüllung, die je nach Dampfdruck ausschließlich Ultraviolettstrahlung (z. B. Analysenlampen, vgl. Quarzlampen als Niederdruck-Q.) oder auch sichtbares Licht emittieren (Hoch- u. Höchstdruck-Q. zu Beleuchtungszwecken). Vgl. Leuchtstofflampe.

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Quecksilberdampflampe,
 
Metalldampflampe mit Quecksilberfüllung. Entsprechend dem Druck des nach der Zündung verdampfenden Quecksilbers unterteilt man Quecksilberdampflampen in Niederdruck- (bis etwa 1 kPa), Hochdruck- (bis etwa 1 MPa) und Höchstdrucklampen (bis 10 MPa). Niederdrucklampen dienen nur noch als UV-Strahler (Quarzlampe). Hochdrucklampen strahlen besonders stark bei 365/366 nm und im blauen sowie gelbgrünen Wellenlängenbereich (404, 436, 546, 577, 579 nm). Der Mangel an rotem Licht wird durch eine Leuchtstoffschicht auf der Innenfläche des Außenkolbens ausgeglichen, die UV-Licht in sichtbares Licht im roten Spektralbereich wandelt; Verwendung zur Straßenbeleuchtung. Höchstdrucklampen bilden einen kurzen (wenige mm) Lichtbogen mit hoher Leuchtdichte (bis 105 cd/cm2); Verwendung für starke Scheinwerfer und in Projektoren.
 

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Quẹck|sil|ber|dampf|lam|pe, die (Technik): mit Quecksilberdampf gefüllte Gasentladungslampe, die vorwiegend ultraviolettes Licht liefert u. als Leuchtstofflampe verwendet wird.

Universal-Lexikon. 2012.